Der Tote Winkel

2007/ Pessimistische Gedanken des Optimisten

Ich nur ich bin hier,
wie ein totes Tier,
liege ich in der Dunkelheit
und frag mich wo der Funken bleibt,
der meine Welt erhellt,
ich will hier nicht verrecken
und für immer im toten Winkel stecken,
auf ewig ist nichts
und so auch nicht ich,
ich merke es schon,
wie mein Körper zerbricht,
todgequält durch die Schwärze in mir,
die Schwärze in jedem,
mit schizophrenen Segen,
Gott und der Teufel haben es der Menschheit gegeben,
zu entscheiden ob gut oder schlecht,
zu entscheiden ob falsch oder recht,
doch ich lebe im toten Winkel,
eine unsichtbare Ebene,
keine heilige Macht erweist mir hier die Ehre,
die Schizophrenie ist gestorben,
hier gibt es nur eins,
wie im Stummfilm ohne Worte,
hört dich keiner wenn du schreist,
doch wie werde ich sichtbar,
wie stellt sich ein Lichtblick dar,
es gibt nur eine Lösung,
um dem toten Winkel zu entweichen,
gehe ich über Leichen,
ich höre auf zu denken
und mich psychisch zu kränken,
vollkommen leergespült löse ich mich auf in Luft,
ich muss nur fest an nichts glauben,
um mir die Schwäche und Negativität zu rauben,
die Dunkelheit bohrt sich in mich wie Schrauben,
doch ich spüre nichts,
ich sehe nur ein Licht,
es wird heller und heller,
mein Umfeld dreht sich schneller und schneller,
und die Hoffnung steigt in mir,
dass ich mein altes Leben verlier.